• Christian und Robert Wittmann verlassen den Harz

    19.07.2017

    Zu den Neuigkeiten, die nach bzw. vor einer Saison verlautet werden gehören nicht immer nur die Vorstellungen von neuen Spielern, Vertragsverlängerungen altgedienter Spieler oder andere Positivmeldungen. Zeitweise ist es dann auch einfach mal so, dass sich Spieler aus welchen Gründen auch immer neue Ziele setzen. Und manchmal passiert dies relativ lautlos, manchmal ist aber auch eine zwischenmenschliche Basis entstanden, die den Abschied dann doch etwas schwerer macht.

  • Harzer Falken verpflichten Verteidiger von den Jungadlern Mannheim

    27.06.2017

    Mit Noah Nijenhuis haben die Harzer Falken nunmehr ihren dritten Verteidiger unter Vertrag genommen und können damit das nächste unterschriebene Arbeitspapier für die kommende Saison präsentieren.

  • Vorbereitungsprogramm der Harzer Falken steht

    17.06.2017

    Es ist Mitte Juni und auch wenn man sich eher auf den kommenden Sommer, die Tage im Freibad oder am See und den Sommerurlaub vorbereitet, ist da doch ein Gedanke im Hinterkopf, der angesichts der jüngsten Meldungen zum Kader der Harzer Falken bereits etwas Vorfreude aufkommen lässt. Und diese Vorfreude soll von heute an nur noch 69 Tage andauern.

  • Harzer Falken verpflichten mit Richard Zerbst einen Perspektivspieler

    15.06.2017

    Die selbst aufgestellten Vorgaben zur Agenda 2020 greifen bei den Harzer Falken erstmals und so verpflichtet man mit Richard Zerbst nicht nur einen neuen Stürmer, sondern bindet ihn gleichzeitig auch langfristig durch eine Ausbildung als Einzelhandelskaufmann bei der Firma Puppe an Braunlage.

  • Harzer Falken verpflichten mit Dennis Korff einen starken zweiten Torwart

    12.06.2017

    Nachdem Jannis Ersel schon früh signalisierte, dass er seine Laufbahn an den berühmten Nagel hängen und sich komlett auf sein Studium konzentrieren will, mussten die Harzer Falken auf der Torwartposition nochmal tätig werden, um neben dem schon sicheren Fritz Hessel und dem noch vakanten Mario D'Antuono auch in der kommenden Saison über einen starken Rückhalt im Harzer Kasten zu verfügen.

  • Harzer Falken müssen Dylan Quaile ersetzen und werden schnell fündig

    08.06.2017

    Dass es Dylan Quaile schwer fiel sich zu entscheiden, konnte man bereits erahnen, als die Timeline ausgereizt und auch nochmal verlängert werden musste. Und letztendlich waren es private und berufliche Gründe, die für Quaile den Ausschlag gaben, das Vertragsangebot der Harzer Falken „schweren Herzens“ abzulehnen. Doch wie schon in den Vorjahren sind die Verantwortlichen der Falken auf derartige Entscheidungen vorbereitet und so kann man nun mit Sammy Banga einen kanadischen Stürmer präsentieren,

02.01.2017

Harzer Falken müssen unterhalb der Woche zum Tabellennachbarn

Nur wenig Regeneration nach Sylvester ist den Spielern der Harzer Falken gegönnt. Denn bereits am Dienstagabend steht das Hinspiel beim Tabellennachbarn in Erfurt und somit das 5. Spiel innerhalb von 12 Tagen rund um die Feiertage an. Regeneration, die sicherlich nicht nur körperlich, sondern auch mental nach der unerwarteten Niederlage gegen FASS Berlin so gut tun würde. Doch auch der Gegner aus Thüringen muss mit eben diesem Pensum und zuletzt vier Niederlagen in Folge kämpfen. Und so gibt es keine Ausreden, will man auch im Hinblick auf die kommende Runde und den Kampf um den erstrebenswerten 10. Platz nochmal einige Punkte einfahren.


Auch auf ihn wird es in Erfurt ankommen: Topscorer Tobias Schwab zeigt auch in der laufenden Saison Torjägerqualitäten

Auswärtsspiel in Erfurt, da kommen unweigerlich Erinnerungen hoch, die man bereits erfolgreich verdrängt hatte und nicht wieder aufgefrischt haben möchte. Denn auch wenn die Vorzeichen in der letzten Saison gut waren und man mit begründetem Optimismus in die Partie ging, hatte man bei insgesamt 113 Strafminuten allein im 1. Drittel (bei zwei Disziplinar- und drei Spieldauerdisziplinarstrafen gegenüber lediglich 2 Strafminuten für Erfurt) nie den Hauch einer Chance und verlor relativ deutlich mit 11:6.
Doch ob nun allein dem damaligen Schiedsrichter oder auch der mangelnden Disziplin der Harzer Falken geschuldet, sind zumindest hier die Vorzeichen diese Saison ganz andere. Denn sowohl die Falken als auch die Black Dragons zählen zu den Mannschaften mit den wenigsten Strafminuten in der Liga. Eine der Parallelen, die beide Teams diese Saison miteinander verbindet und man sich folgerichtig mit nur 3 Punkten Unterschied in unmittelbarer Tabellennachbarschaft befindet. Ähnlich wie die Harzer Falken fahren die Erfurter Achtungserfolge wie die Siege gegen Tilburg oder die Hannover Indians ein, um gegen die Scorpions aus Hannover und Wedemark oder gegen Rostock mit Niederlagen die „big points“ gegen direkte Konkurrenten zu verpassen. Und ähnlich wie bei den Falken ist auch die Streuung der Scorer im Team der Dragons. Mit jeweils 14 Toren führen Christian Grosch und Michal Vazan die teaminterne Scorerliste an, bevor mit Robin Sochau ein Verteidiger mit 9 Toren vormacht, wie das Runde ins Eckige gelangt. Zum Vergleich sind es bei den Falken Tobias Schwab (15 Tore) und Ryan McGrath (13), gefolgt von Defendsman Dylan Quaile mit 10 Toren.
Dennoch haben es die Erfurter dieses eine Mal besser gemacht als die Falken und so stehen sie mit drei Punkten Vorsprung auf dem 11. Platz, der auch für die Harzer bis zum Ende der Vorrunde durchaus noch drin ist. Voraussetzung hierfür ist natürlich ein Sieg in Erfurt und am Sonntag darauf ein weiterer vor heimischer Kulisse gegen Erfurt, wenn die Erfurter bei Halle zwischendurch Punkte lassen, während sich die Falken in Tilburg behaupten müssen. Zahlenspiele, die Trainer Norbert Pascha noch nie so wirklich beeindruckt bzw. beeinflusst haben. Für ihn gilt es schon jetzt, alle kommenden Spiele, inklusive die der nächsten Runde konzentriert und erfolgsorientiert anzugehen. Dafür wird es notwendig sein, einfaches und gradliniges Eishockey zu spielen, hart zu arbeiten und auch einfach mal auf das Tor zu schießen, statt einmal zuviel den Nebenmann zu suchen. Zudem sollen vor allem aus dem letzten Heimspiel gegen FASS Berlin die Lehren gezogen werden, dass man eng am vorgegebenen System nicht nur gegen die Topteams großartige Spiele mit wenig Ertrag absolviert, sondern gerade gegen die direkte Konkurrenz die wichtigen Siege einfahren kann, die einen Punktgewinn wie gegen Tilburg oder Herne erst so richtig wertvoll machen.
Personell wird Pascha dabei wahrscheinlich aus Studiengründen auf Pierre Dumont und ganz sicher auf Tobias Bannach (arbeitsbedingt) verzichten müssen. Semen Hildebrand und Alexander Engel werden zwar zum abschließenden Training am Montagabend fehlen, ein Einsatz in Erfurt steht jedoch nicht zur Diskussion. Da sich Fritz Hessel noch immer mit Adduktorenproblemen herumschlägt, wird das Tor erneut von Jannis Ersel gehütet. (Hei)