• Harzer Falken werden am Wochenende nur einmal gefordert

    24.02.2017

    Volle Konzentration auf eine Spieldauer von 60 Spielminuten sollten für die Harzer Falken an diesem Wochenende mehr als machbar und vor allem spielentscheidend sein. Denn lediglich am Sonntag Nachmittag müssen die Falkencracks in Berlin gegen den ECC Preussen Berlin ran.

  • Harzer Falken am Wochenende mit ausgeglichener Bilanz

    20.02.2017

    Insgesamt hatte wohl keiner mit einem perfekten 6-Punkte-Wochenende gerechnet und so darf man nach der 2:8 (0:1; 0:3; 2:4)-Heimniederlage gegen Rostock und dem 2:4 (1:3;1:1; 0:0)-Auswärtssieg und den daraus resultierenden 3 Punkten rückblickend und rein statistisch wohl zufrieden sein.

  • Harzer Falken an diesem Wochenende daheim gegen Rostock und in Erfurt

    16.02.2017

    Erneut mischen sich die Harzer Falken in den Kampf um den letzten Pre-Play-Off-Platz ein, doch erneut geht es für die Falken zu Hause gegen die Rostock Piranhas und auswärts bei den Black Dragons Erfurt lediglich darum, Punkte gegen den Tabellenkeller zu sammeln.

  • Harzer Falken bleiben gegen die Hannover Scorpions unbesiegt

    13.02.2017

    Nun hat sich also doch noch ein Lieblingsgegner der Harzer Falken herauskristallisiert. Denn mit dem 2:5 (2:1; 4:0; 0:0)-Erfolg im Eisstadion in Langenhagen haben die Falken den vierten Sieg im vierten Spiel gegen die Scorpions errungen und damit dem Sieg zwei Tage zuvor eine zusätzliche Werthaltigkeit gegeben.

  • Harzer Falken machen ersten wichtigen Schritt auf der „Kampf und Schmerz“-Tour

    11.02.2017

    Mit einem letztendlich verdienten 4:2 (1:1; 0:0; 3:1)-Erfolg gegen die Hannover Scorpions haben die Harzer Falken am Freitag Abend die erste Gelegenheit genutzt, um sich vielleicht schon am Sonntag bei den Hannover Scorpions in Langenhagen vom vorletzten Tabellenplatz zu verabschieden.

  • Harzer Falken zum Siegen verdammt

    09.02.2017

    Gleich zwei Mal bekommen es die Harzer Falken an diesem Wochenende mit den Hannover Scorpions zu tun. Zunächst gibt man am Freitag um 20:00 Uhr den Gastgeber im Wurmbergstadion, bevor es schon zwei Tage später zum Rückspiel nach Langenhagen geht.

04.01.2017

Harzer Falken können auch in Erfurt nicht bestehen

Deutlich mit 7:0 (2:0; 3:0; 2:0) verlieren die Harzer Falken auch das nächste Spiel diesmal gegen die Black Dragons aus und in Erfurt und entfernen sich so immer mehr vom 10. Tabellenplatz.


Auch wenn er zu denen gehört, die mit Ehrgeiz, Kampf und Einsatz herausstechen, kann auch Thomas Schmid die Erfurter Gegentore nicht verhindern

Dass es schwer werden würde, war bereits vor dem Spiel klar. Dass man auch durchaus in Erfurt verlieren kann, ebenso. Dass es dann aber so deutlich und niederschmetternd wird, sollte auch die rund 40 mitgereisten Harzer Fans überraschen. Denn wie schon im vorherigen Spiel gegen FASS Berlin ließen die Falken so vieles vermissen, was ihnen im Laufe der Saison auch schon respektable Ergebnisse und Respekt eingebracht hatte. Zudem muss man erneut resümieren, dass einfach zu viele Chancen liegen gelassen wurden. Denn bei einem Torschussverhältnis von 30:38 zu Gunsten der Harzer – und das sollte noch wohlwollend für die Erfurter ausfallen, denn im Schlussdrittel gab es kaum mehr Schüsse als die, die zu den beiden Toren führten – derart deutlich und dann auch noch mit Shutout des gegnerischen Torwarts zu verlieren, kommt wahrscheinlich auch nicht allzu oft vor. Doch entweder parierte der an diesem Abend ganz starke Martin Otte im Tor der Thüringer glänzend, oder man verfehlte diverse Male das Tor. So kann man den Falken eigentlich auch gar nicht vorwerfen, dass sie keine Chancen kreiert haben und gegen einen übermächtigen Gegner insgesamt keine Chance hatten. Vielmehr gesellte sich zu Unvermögen und Schusspech dann auch noch eine teilweise katastrophale Fehleransammlung im eigenen Drittel. Schwach und inkonsequent in der Defensivarbeit sowie ideenlos und ungenau im Aufbau nach vorne luden sie die Erfurter geradezu ein, das mit 326 Zuschauern sehr überschaubare Publikum mit einem munteren und vor allem erfolgreichen Scheibenschießen auf das von Mario D'Antuono gehütete Tor zu begeistern. D'Antuono konnte einem zwar in diversen Aktionen, in denen seine Vorderleute den Gegner einfach nicht in den Griff bekamen, etwas leid tun, doch auch er trug nicht unbedingt dazu bei, Sicherheit in das Harzer Spiel zu bekommen.


So konnte sich vor allem die Sturmreihe mit Mathias Vostarak, Michal Vazan und Christian Grosch so richtig austoben und die Harzer Reihen mit schnellem und direktem Spiel durcheinander wirbeln. Bezeichnend für das pomadige Spiel der Harzer Hintermannschaft das 2:0, als Vostarak unbedrängt um das Falkentor kurvt und per Bauerntrick ins lange Eck einschiebt. Oder der Shorthander zum Erfurter 4:0, als die Falken im Powerplay den Puck im eigenen Drittel nicht sortiert bekommen, verlieren und Grosch allein vor D'Antuono vollstreckt. Oder auch das 7:0, als Felix Schümann und Justin Creutzburg im 2 gegen 1 gegen Semen Hildebrand laufen und sich dieser im Rückwärtslauf bis kurz vor dem Harzer Tor nicht für eine einschreitende Aktion entscheiden kann und so das lockere Hin- und Herspielen der beiden Erfurter eigentlich nur ineffektiv begleitet bis der Puck im Netz zappelt.

Doch auch ohne zählbaren Erfolg der Gastgeber gab es einfach zuviele Momente, die die momentanen Schwächen der Falken gnadenlos offenbarten. Das Powerplay, das über weite Phasen der Saison eigentlich recht erfolgreich gestaltet werden konnte, blieb völlig wirkungslos. Zeitweise ließ man sich bereits beim Aufbauspiel dermaßen viel Zeit, dass man die Erfurter geradezu zum Forechecking nötigte. Oder eine Szene in der 48. Minute, als Reto Schüpping im Alleingang die gesamte Harzer Mannschaft stehen ließ und selbst nach Puckverlust im Harzer Drittel noch so viel Kraft hatte, die Scheibe an der Bande gegen zwei Falkenspieler zurück zu erobern. Nun könnte man sagen, dass die Falken zu diesem Zeitpunkt bei einem 6:0-Rückstand frustriert und abgekämpft waren. Man könnte aber auch entgegenhalten, dass die Erfurter trotz hoher Führung noch immer willens waren noch mehr Gas zu geben und auf ein noch höheres Ergebnis zu drängen. Lediglich in den letzten beiden Minuten sollte es nochmal so richtig aufregend werden, wenn auch mit erneut negativem Ausgang. Denn unglücklich verhakte sich Florian Böhm nach einem Bully mit dem Schläger am Linienrichter. Und obwohl Böhm den Schläger sofort losließ, um den Schiedsrichter nicht zu Fall zu bringen, wertete der Hauptschiedsrichter die Aktion als Tätigkeit gegen einen Offiziellen und schickte Böhm mit einer mehr als fragwürdigen Matchstrafe unter die Dusche. Das Robert Wittmann 33 Sekunden vor Schluss noch einen Penalty verschoss reihte sich dann eigentlich nur noch in die schwache Chancenverwertung oder auch die gute Leistung von Schlussmann Otte ein.

Insgesamt erneut ein Spiel, das man schnellstmöglich aus dem Kopf bekommen muss. Zwar rechnen nur die kühnsten Optimisten mit einem Erfolg am Freitag in Tilburg, doch zwei Tage darauf haben die Harzer Falken im heimischen Eisstadion am Wurmberg bereits die Gelegenheit, das Spiel in Erfurt mit einem Heimsieg gegen Erfurt vergessen zu machen. (Hei)