• Harzer Falken an diesem Wochenende in Halle und gegen Erfurt

    22.11.2017

    Nach dem letzten Wochenende, über welches man angesichts der hohen Niederlagen lieber den Mantel des Schweigens hüllen würde, geht es am Freitag um 20:00 Uhr in Halle und am Sonntag um 18:00 Uhr im heimischen Wurmbergstadion gegen Erfurt wieder um so wichtige Punkte, die aus dem Tabellenkeller heraushelfen sollen.

  • Trainer Bernd Wohlmann stellt sich den Fragen

    21.11.2017

    Nachdem die Harzer Falken noch vor der Deutschlandcup-Pause in den Spielen gegen Essen, Leipzig und Herne begeistern konnten, kam am letzten Wochenende die Ernüchterung in Form von 0:6 Punkten und 2:16 Toren gegen die Crocodiles Hamburg (1:7) und die Hannover Scorpions (auswärts 9:1). Und vor allem das Heimspiel gegen Hamburg tat doppelt weh. Denn mit 893 Zuschauern hatte man eine sehr gute Kulisse, die aber über weite Strecken des Spieles nicht diesen unbedingten Willen und Einsatz zu sehen bek

  • Harzer Falken am Wochenende im doppelten Nordvergleich

    16.11.2017

    Mit den Hamburg Crocodiles zu Gast am Freitag um 20:00 Uhr im heimischen Wurmbergstadion und dem Auswärtsspiel bei den Hannover Scorpions am Sonntag haben die Harzer Falken an diesem Wochenende zwei norddeutsche Hochkaräter vor der Brust. Dabei wird Sportchef Bernd Wohlmann nunmehr den hauptamtlichen Job des Trainers ausfüllen.

  • Harzer Falken verpflichten Deutsch-Tschechen Patrik Dzemla

    13.11.2017

    Am Ende ging es dann doch ganz schnell und Sportchef Bernd Wohlmann konnte noch am Deutschlandcup-Wochenende den unterschriebenen Vertrag des 26-jährigen Deutsch-Tschechen Patrik Dzemla präsentieren.

  • Harzer Falken ärgern Leipzig lange und feiern gegen Herne Overtimesieg

    05.11.2017

    Mit zwei Punkten gehen die Harzer Falken unerwartet erfolgreich aus dem Wochenende gegen die zwei haushohen Favoriten aus Leipzig und Herne. Konnte man dabei bei der knappen 4:2 (1:0; 1:1; 2:1)-Niederlage nicht mehr als viel Lob mit nach Hause nehmen, belohnten sich die Falken nach einem packenden Spiel gegen den Herner EV mit einem 4:3 (0:0; 1:2; 2:1; 1:0)-Sieg in der Overtime.

  • Harzer Falken verlieren Kellerduell und verpflichten schwedischen Stürmer

    01.11.2017

    Als würde die 1:4 (1:2 0:0; 0:2)-Niederlage gegen den Tabellennachbarn ECC Preussen Berlin nicht schon genug schmerzen, müssen die Harzer Falken sehr wahrscheinlich bis Jahresende auch auf Artjom Kostyrev verzichten. Eine Nachricht, die eine andere gleich wieder relativiert. Denn mit Elias Bjuhr hat man einen schwedischen Stürmer verpflichtet, der zuletzt als dritter Ausländer bei den Füchsen aus Duisburg den verletzten Raphael Joly ersetzte.

05.11.2017

Harzer Falken ärgern Leipzig lange und feiern gegen Herne Overtimesieg

Mit zwei Punkten gehen die Harzer Falken unerwartet erfolgreich aus dem Wochenende gegen die zwei haushohen Favoriten aus Leipzig und Herne. Konnte man dabei bei der knappen 4:2 (1:0; 1:1; 2:1)-Niederlage nicht mehr als viel Lob mit nach Hause nehmen, belohnten sich die Falken nach einem packenden Spiel gegen den Herner EV mit einem 4:3 (0:0; 1:2; 2:1; 1:0)-Sieg in der Overtime.


Und drin isser: Elias Bjuhr erzielt sein erstes Tor im Dress der Harzer Falken (Foto: nordstadtlicht.com)

Gewohnt sicherer Rückhalt: Fritz Hessel stabilisiert die Defensive gegen gefährliche Herner Angriffe (Foto: nordstadtlicht.com)

Viel Redebedarf: Die Schiedsrichter hatten nicht immer alles im Griff und übersahen einen klaren Stockschlag auf den Unterarm von Richard Zerbst (Foto: nordstadtlicht.com)

Zwei Spiele, ein Tor und eine Torvorlage: Elias Bjuhr gab einen überzeugenden Einstand (Foto: nordstadtlicht.com)

Findet scheinbar immer wieder die richtigen Worte: Bernd Wohlmann gibt einen starken Interimstrainer ab (Foto: nordstadtlicht.com)

Im Mittelpunkt des Interesse stand dabei vor allem das Debut des kürzlich verpflichteten Schweden Elias Bjuhr. Und der zeigte in beiden Spielen ohne große Zeit der Eingewöhnung sofort, warum man sich unbedingt über diese Verpflichtung freuen darf. Nicht nur, dass die sonst für einen Kontingentspieler anfallenden Transfer- und Reisekosten diesmal nicht anfielen, da Duisburg diese bereits alle übernommen hatte und auch aufgrund des zeitlich befristeten Vertrages mit Bjuhr auf jegliche Entschädigung der Harzer Falken verzichtete. Auch abgesehen vom finanziellen Aspekt, der natürlich für die Harzer Falken ein wesentlicher ist, ist Bjuhr mit einem scheinbar unermüdlichen Kampfgeist und unbedingten Erfolgswillen ausgestattet. Kein Puck wird verloren gegeben, schnell und stocktechnisch sicher werden die gegnerischen Reihen durchspielt und wenn er gerade nicht am Puck ist, geht er den gegnerischen Verteidigern vor deren Tor mächtig auf die Nerven. Und so sollte er sich auch gleich in die Harzer Statistiken eintragen, als er gegen Leipzig den zwischenzeitlichen Ausgleich zum 1:1 durch Tim Lucca Krüger auflegte. Zwar konnten die Leipziger durch einen Doppelschlag von Hannes Albrecht noch auf 3:1 davonziehen, doch ist es mittlerweile auch eine Harzer Tugend, dass man sich durch solche Rückschläge nicht demotivieren lässt. Und so machte es Richard Zerbst 3,5 Minuten vor Schluss mit dem 3:2-Anschlusstreffer nochmal richtig spannend. Am Ende war es dann jedoch Antti Paavilainen, der 38 Sekunden vor Schluss ins leere Harzer Tor einschoss und damit ein ausgeglichenes Spiel zu Gunsten der Leipziger entscheiden konnte.

Gut bzw. gleichwertig gespielt und doch verloren – eine Aussage, die man am Sonntag gegen den Herner EV nicht erneut hören wollte. Zumal der Spielverlauf zeitweise durchaus darauf hinauslief. Doch zunächst einmal dominierte man das 1. Drittel. Auch, weil Herne überraschend harmlos agierte und lediglich Bradley Snetsinger und Aaron McLeod immer wieder für gefährliche Situationen sorgten. Doch die Harzer Defensivarbeit rund um den starken Fritz Hessel im Falkentor war an diesem Abend vorbildlich und hatte dann bei einem Pfostenschuss in der 14. Minute auch das Glück des Tüchtigen. Die Harzer dagegen hatten die zwingenderen Chancen vor allem durch Erik Pipp, Elias Bjuhr, Richard Zerbst und Lukas Brückner. Allesamt fanden jedoch in dem nicht immer sicher wirkenden Herner Schlussmann Christian Wendler zunächst noch ihren Meister.

Und auch im 2. Drittel ging es recht munter mit Chancen auf beiden Seiten weiter. Bis der neue Harzer Topscorer Thomas Schmid die großen Mühen in der 30. Minute mit dem 1:0 aus spitzem Winkel belohnte. Doch was folgte war eine dieser Phasen, in der man befürchten musste, dass die Falken hier außer Lob und Anerkennung nichts ernten würden. Denn es folgte eine Darbietung des außerordentlichen Könnens eines Bradley Snetsinger, der die beiden Tore zur Herner 1:2-Führung mustergültig vorbereitete. Nun ist Snetsinger schlittschuhläuferisch sicherlich nicht von der schnellsten Sorte, aber zum einen kaum vom Puck zu trennen und zum anderen verfügt er über eine Übersicht und ein sicheres Zuspiel wie wohl kaum ein anderer Spieler dieser Liga. Zwei Treffer, die die Harzer Falken sichtlich verunsicherten und zunächst völlig aus dem Spielrythmus bringen sollten.

Doch wie so oft schien Bernd Wohlmann in der Kabine die richtigen Worte gefunden zu haben. Denn im Schlussdrittel waren gerade 14 Sekunden gespielt, als Elias Bjuhr im gegnerischen Drittel zum Alleingang ansetzte, das Tor umkurvte und per Bauerntrick den Ausgleich besorgte. Zu diesem Zeitpunkt wohl eine Art „Game-winning-goal“, wie auch Gästetrainer Frank Petrozza im Anschluss anmerkte. Denn zwar konnten die Herner ihre Überzahl in der 49. Minute mit einem satten Schuss ins lange hohe Eck durch Marcus Marsall zur neuerlichen Führung veredeln. Doch die Harzer blieben dran und belohnten sich in der 57. Minute mit dem Ausgleich durch das zweite Tor von Thomas Schmid, der den Part des offensiven Verteidigers im Block mit Trevor Hendrikx, Erik Pipp, Elias Bjuhr und Thomas Herklotz wie schon in den Spielen zuvor äußerst erfolgreich interpretiert und nicht grundlos die Harzer Torjägerliste mit nunmehr 6 Treffern anführt.

Noch besser sollte es dann in der Nachspielzeit kommen. Zunächst schoss sich Trevor Hendrikx nach einem schönen Zuspiel von Erik Pipp noch torlos warm. Doch nach 2 Minuten 59 Sekunden der Overtime tanzte Hendrikx nach einer Kombination über Erik Pipp und Thomas Schmid den Herner Snetsinger schön aus und vollendete mustergültig in den oberen Torwinkel zum vielumjubelten Siegtreffer.

Zwei Punkte, die man an diesem Wochenende nicht unbedingt erwarten konnte. Die sich die Harzer Falken jedoch mehr als verdient hatten, nachdem man bereits gegen die Hannover Indians und Leipzig gleichwertig war, aber keine Punkte mit nach Hause bringen konnte. Nun belohnte man sich endlich für ein großartiges Spiel. Und die Erkenntnis, dass man nun mit Elias Bjuhr einen Stürmer in seinen Reihen weiß, der ein Spiel an sich reißt und entscheidende Momente auf das Eis bringen kann, lässt hoffnungsvoll auf den weiteren Saisonverlauf blicken, der nach der Deutschlandcup-Pause mit dem Spiel gegen die Hamburg Crocodiles am 17.11.2017 im Wurmbergstadion seine Fortsetzung finden wird. (Hei)