• Harzer Falken verlieren Spiel und Fritz Hessel

    17.12.2018

    Nicht nur, dass die Harzer Falken ihr Auswärtsspiel in Halle mit 8:2 (3:1; 2:1; 3:0) verloren, der im 1. Drittel gute Schlussmann Fritz Hessel zog sich bei einer unglücklichen Situation kurz nach Beginn des 2. Drittels eine Knieverletzung zu und muss wahrscheinlich länger pausieren.

  • Harzer Falken betreiben Wiedergutmachung

    15.12.2018

    Am Ende musste man sich zwar den TecArt Black Dragons aus Erfurt nach Penaltyschießen mit 2:3 (1:0; 0:2; 1:0 – 0:1) geschlagen geben, doch was die lediglich 588 Zuschauer geboten bekamen hatte vor allem im 1. Drittel so gar nichts mit den Spielen gegen Essen und Hamburg zu tun.

  • Harzer Falken am Wochenende gegen Erfurt und in Halle

    13.12.2018

    Nach dem letzten Wochenende, an dem es aufgrund des Spielausfalles am Sonntag in Leipzig eine unerwartete Pause gab, warten am kommenden Wochenende mit den TecArt Black Dragons am Freitag um 20:00 Uhr im Wurmbergstadion und dem Auswärtsspiel in Halle gegen die Saale Bulls zwei Aufgaben auf die Harzer Falken, die dem Team als solches einiges abverlangen werden.

  • Harzer Falken gegen Crocodiles Hamburg und in Leipzig

    06.12.2018

    An diesem Wochenende geht es für die Harzer Falken gegen zwei Gegner, gegen die man zum einen ein gutes Ergebnis erzielen und zum anderen gar die ersten drei Punkte der Saison einfahren konnte. Zunächst werden die Crocodiles Hamburg am Freitag um 20:00 Uhr zu Gast im Wurmbergstadion sein, bevor es am Sonntag nach Leipzig in das neue Eisstadion im „Kohlrabizirkus“ geht.

  • Harzer Falken verlieren den Faden und das Spiel

    03.12.2018

    Nachdem man am Freitag in Duisburg noch einen Punkt in der Overtime ergattern konnte, sah es zwei Tage später im heimischen Wurmbergstadion gegen den ESC Wohnbau Moskitos Essen zunächst auch gar nicht so schlecht aus. Doch im 2. Drittel verloren die Jungs von Trainer Arno Lörsch völlig ihre Linie und das Spiel letztendlich deutlich mit 1:8 (1:1; 0:5; 0:2).

  • Harzer Falken gewinnen mit großer Moral

    25.11.2018

    In der Overtime gewinnen die Harzer Falken gegen die Rostock Piranhas mit 6:5 (2:2; 1:1; 2:2; 1:0) und zeigen vor 527 Zuschauern einmal mehr Kampfgeist und große Comeback-Qualitäten.

08.10.2018

Harzer Falken gehen mit Rumpfteams punktlos aus dem Wochenende

Gleich zwei Niederlagen gab es für die Harzer Falken am letzten Wochenende zu verzeichnen. Und kam die 6:2 (2:0; 4:2; 0:0)-Niederlage gegen den ESC Wohnbau Moskitos Essen am Sonntag in Essen noch erwartet, hatte man sich im Heimspiel gegen Duisburg wohl etwas mehr erhofft. Doch auch hier stand am Ende vor 736 Zuschauern ein 2:5 (0:1; 0:2; 2:2) für die Gäste zu Buche.


Adam Suchomer wird den Falken verletzungsbedingt für voraussichtlich drei Wochen fehlen

Vorbild in Sachen Kampf und Einsatz: Louis Trattner bekommt ordentlich Eiszeit und nutzt diese großartig

Fabian Hönkhaus behält im Harzer Tor auch bei Schneetreiben und Gegenwind immer den Überblick

Da war wohl was im (in?) Essen: Anton Barrein muss nach nur fünf Minuten mit Magenproblemen vom Eis

Wo gehobelt wird fallen Späne: Ex-Falke und nun Eismeister Alexander Deibert (links im Bild) macht am Bullypunkt noch immer eine gute Figur

Keine Angst vor großen Namen: Darf Lasse Bödefeld als Neu-Huskie im DEL2-Team auch nicht haben

Einsatz bis zum Letzten: Auch Patrick Dzemla kann sich derzeit über zu wenig Eiszeit nicht beklagen

Vor allem im Heimspiel gegen Duisburg boten die Harzer keine sonderlich gute Leistung. Zwar hatte man in einigen Aktionen auch viel Pech, als man diverse Male nur das Duisburger Gehäuse traf – und wer weiß, wie sich eine 1:0-Führung auf den weiteren Spielverlauf ausgewirkt hätte. Doch teilweise paarte sich zu dem Schusspech dann auch noch Unkonzentriertheiten einzelner Spieler und so stand es nach dem 2. Drittel bereits 0:3 ehe Artjom Kostyrev den Anschlusstreffer besorgte. Mehr als das 2:4 durch Louis Trattner sollte bei der vagen Aufholjagd der Falken jedoch nicht mehr herauskommen. Vielmehr nutzten die Duisburger die Gunst der Stunde, als Trainer Arno Lörsch Fabian Hönkhaus zu Gunsten eines sechsten Feldspielers aus dem Tor geholt hatte zum 2:5-Endstand.

Rumpfteam in Essen weiter dezimiert

Und als wäre das Harzer Team durch Ausfälle von Valerij Guts, Richard Zerbst und Adam Suchomer, sowie die Abstinenz der Förderlizenzspieler aus Kassel nicht eh schon gebeutelt genug, mussten sie die Reise nach Essen zwei Tage später ohne ihren Kapitän Erik Pipp antreten. Eine Schulterverletzung machte Pipp einen Strich durch die Rechnung und kaum waren 5 Minuten in Essen gespielt, trat Anton Barrein mit starken Magenproblemen den Weg zurück in die Kabine an. Was blieb waren fünf Verteidiger und sieben Stürmer, die sich mit einem großartigen Fabian Hönkhaus im Harzer Kasten tapfer und letztendlich auch recht erfolgreich gegen ein drohendes Debakel wehrten. Lediglich Aaron McLeod war an diesem Abend nicht zu stoppen, traf gleich drei Mal und bereitete den ersten Treffer der Hausherren vor. Doch man konnte es den beiden Trainern in der anschließenden Pressekonferenz nicht zwingend von den Gesichtern ablesen, wer hier als Sieger das Eis verlassen hatte. Denn Arno Lörsch zollte seinem Team ein großes Kompliment für ihren Einsatz und haderte im Anschluss der Pressekonferenz noch ein wenig mit dem Spiel. „Wir müssen gar nicht davon reden, was passiert wäre, wenn wir vollständig gewesen wären. Vielmehr ärgert mich, dass gerade die älteren Spieler es immer wieder nicht schaffen, die Konzentration über das gesamte Spiel hoch zu halten. Wohingegen die jungen Jörn Weikamp und Louis Trattner über 60 Minuten vollen Einsatz zeigen.“ Doch Gästetrainer Frank Gentges legte in seiner Unzufriedenheit noch eine viel größere Schippe drauf. „Vorne war Aaron McLeod und dann kam erst mal ne ganze Weile nix" lederte er gegen sein Team, das für seinen Geschmack viel zu viele Chancen hat liegen lassen und nun aber zumindest drei gewonnene Punkte gegen ein Rumpfteam aus dem Harz aus dem Spiel mitgenommen hat. An diesem Abend neben McLeod einziger Lichtblick für den Essener Trainer.

Personelle Lage entspannt sich etwas, Suchomer fällt länger aus

Nun haben die Harzer Falken erstmal zwei Tage länger Verschnaufpause. Denn erst am kommenden Sonntag muss das Team die Reise nach Rostock antreten und ist am Freitag spielfrei. Was angesichts der Personalmisere auch mehr als gelegen kommt. Denn nicht nur die abwesenden Spieler, sondern vor allem auch die verbliebenden Spieler leiden unter der Situation und müssen Doppelschichten auf dem Eis verrichten. „Richard Zerbst wird zurückkommen. Erik Pipp wird am Dienstag und Valerij Guts am Donnerstag wieder in das Training einsteigen. Adam Suchomer fällt drei Wochen aus und ganz nebenbei mussten wir mit Kevin Richter einen hoffnungsvolles Talent ziehen lassen, der ein Stipendium in Amerika erhalten hat und diese Chance natürlich nutzt.“ umschreibt Arno Lörsch die personelle Lage. “Zudem gehe ich davon aus, dass Geordie Wudrick bis Sonntag spielberechtigt ist.“ wäre dann auch die vakante Kontingentstelle auf dem Eis wieder besetzt. Natürlich könnte man diesbezüglich anführen, dass man Michael Buonincontri so lange hätte spielen lassen können, bis Wudrick spielen darf, doch ein Spiel mehr und man hätte für Buonincontri in den „Reindl-Pool“ einzahlen müssen. Geld, das in keinem Verhältnis zu den zwei vergangenen Spielen steht und durchaus sinnvoller investiert werden kann. (Hei)