• Harzer Falken nach der Deutschlandcup-Pause mit strammen Programm

    12.11.2018

    Eine Woche hatten die Spieler und Trainer der Harzer Falken Gelegenheit die vergangenen Wochen der laufenden Saison Revue passieren zu lassen, aber auch um die freie Zeit zu nutzen, daheim bei der Familie oder andernorts neue Energie zu tanken und den Kopf frei zu bekommen. Ob dies gelungen ist werden Trainer Arno Lörsch und sein Co-Trainer Jan Bönning beim ersten Training am Dienstagabend, spätestens aber am kommenden Spieltag-Wochenende genau beobachten.

  • Harzer Falken verpflichten kanadischen Stürmer

    07.11.2018

    Nachdem man mit Michael Buonincontri und vor allem Geordie Wudrick nicht so recht glücklich wurde im Harz, soll es nun der 24-jährige Stürmer Brandon Morley richten.

  • Harzer Falken gehen mit zwei Niederlagen in die Deutschlandcup-Pause

    05.11.2018

    Die Chance, sich näher an die Tabellenmitte heranzuspielen und noch vor der Deutschlandcup-Pause ein beruhigendes Polster zum letzten Tabellenplatz zu schaffen, ist mit den zwei Niederlagen am vergangenen Wochenende vertan worden. War die Niederlage gegen den Herner EV, zwar nicht in der Höhe mit 3:9 (0:4; 1:2; 2:3) aber grundsätzlich und angesichts der Tabellenkonstellation zu erwarten, wog das Auswärtsspiel in Berlin, das die Harzer Falken gegen Tabellenschlusslicht Preussen Berlin mit 5:2 (0:

  • Harzer Falken gewinnen ersten Teil des Doppelvergleiches mit Berlin

    02.11.2018

    675 Zuschauer im heimischen Wurmbergstadion sahen ein abwechslungsreiches Spiel mit spannenden aber auch dramatischen Szenen, sowie einem insgesamt verdienten Sieger. Denn so richtig bedrohlich in Bedrängnis sollten die Harzer Falken beim 4:2 (1:0; 2:0; 1:2)-Sieg nicht geraten, auch wenn Berlin im letzten Drittel noch einmal alle Register zog.

  • Harzer Falken brechen im zweiten Drittel in Erfurt ein

    29.10.2018

    Zunächst sah das eigentlich ganz gut aus, was die Harzer Falken da in Erfurt ablieferten. Doch zu viele Strafminuten brachen den Harzern ab Mitte des 2. Drittels das Genick und so feierten die TecArt Black Dragons einen deutlichen 6:1 (1:1; 2:0; 3:0)-Sieg.

  • Harzer Falken unterliegen dem Spitzenreiter aus Hannover

    27.10.2018

    Vor der Saison-Rekordkulisse von 1.270 Zuschauern war der Tabellenführer Hannover Indians insgesamt dann doch eine Nummer zu groß für die Harzer Falken und nachdem man im 1. Drittel nochmal stark zurückgekommen war, hieß es am Ende 3:7 (2:2; 1:4; 0:1) für die Gäste aus der Landeshauptstadt.

25.10.2018

Harzer Falken gegen die Hannover Indians und in Erfurt

Am kommenden Wochenende steht zunächst ein Klassiker an, wenn die Hannover Indians am Freitag um 20:00 Uhr ihre Visitenkarte im Braunlager Wurmbergstadion abgeben. Zwei Tage später reisen die Harzer Falken dann nach Erfurt, wo es um 16:00 Uhr zu dem Duell mit den TecArt Black Dragons kommt.


Aus der Not eine Tugend gemacht: Valerij Guts, vor der Saison zum Verteidiger umfunktioniert, gefällt in seiner neuen Rolle

Auch an diesem Wochenende wird wieder ordentlich Verkehr vor dem Harzer Kasten herrschen

Steht die Leaderrolle sichtlich gut: Zach Josepher steuerte nicht nur durch Tor und Vorlage zum Sieg gegen Leipzig bei

Lieblingsbild: So darf es auch gerne am Freitag im Harzer Fanblock und auf dem Eis zugehen

Trainer Lörsch hatte es versprochen: Egal wie das Spiel ausgeht, meine Jungs werden sich immer voll reinknien - Recht hat er behalten

Tabellenführer zu Gast im Wurmbergstadion

Doch zunächst einmal sind alle Augen auf die Partie gegen die Landeshauptstädter gerichtet. Denn nach dem furiosen Spiel am letzten Wochenende gegen Leipzig, welches die Falken mit 4:3 für sich entscheiden konnten, hofft man natürlich auf der sportlichen Seite, dass die Spieler dieses Positiverlebnis mit in die Partie nehmen und in ordentlich Selbstbewusstsein umwandeln können. Und auf der anderen Seite erhoffen sich die Verantwortlichen der Harzer Falken auch ein entsprechendes Feedback der Fans, welches mit einer Zuschauerzahl im vierstelligen Bereich einhergehen sollte. Zumal die Hannover Indians sehr reisefreudige Fans haben, die das Wurmbergstadion zusätzlich in großer Zahl füllen dürften.

Aber vor allem sportlich hat diese Partie ihren ganz besonderen Reiz. Nicht ganz einen Monat ist es her, als die Harzer Falken als Underdog an den Pferdeturm gereist waren und das scheinbar völlig überraschte Team der Indians im 1. Drittel geradezu an die Wand spielte. Zwar sollte das Spiel am Ende nach einer 0:1-Führung der Harzer noch 4:1 verloren gehen, doch man hatte erstmals gezeigt, wozu dieses Team in der Lage sein konnte. Nun wird Trainer Lenny Soccio seine Jungs sehr wahrscheinlich ganz anders auf das Spiel im Harz vorbereitet haben und ganz bestimmt werden die Falken nach diversen Achtungserfolgen und vor allem dem Sieg gegen Leipzig nicht mehr unterschätzt. Denn man bekommt es hier auch mit dem neuen Spitzenreiter der Oberliga Nord zu tun. In einem überragenden Eishockeyspiel gegen die Tilburg Trappers am vergangenen Wochenende holten sich die Indians mit einem 6:5-Erfolg in der Overtime nicht nur eine Menge Euphorie ins Haus, sondern eben auch die nötigen Punkte für den Platz an der Sonne – sprich den 1. Platz. Und auch wenn man zwischenzeitlich angesichts der Ergebnisse der letzten Wochen noch manchmal den Eindruck hat, dass einige Vereine sich noch nicht so recht gefunden haben, ist dieser Tabellenplatz ganz bestimmt kein Zufallsprodukt, sondern Ergebnis einer überaus homogenen Mannschaft, aus der die beiden Kontingentspieler Brent Norris (9 Tore und 14 Torvorlagen) und Branislav Pohanka (9 Tore und 9 Torvorlagen) nochmal individuell herausstechen. Allerdings bezahlten die Indians den Sieg gegen Tilburg auch teuer. Denn Nickolas Bovenschen und Robert Peleikis sind für das Spiel in Braunlage gesperrt und so fehlen Trainer Soccio gleich zwei robuste Spieler in der Defensive. Sicherlich kein Nachteil für die Harzer Falken. Denn vor allem Peleikis, der sich zwischendurch immer mal wieder gerne zum „Bad Boy“ macht, besitzt neben der körperlichen Komponente auch einiges an spielerischer Klasse.

Erfurt mit neuem Shootingstar

Spielerische Klasse, die auch der Sonntagsgegner aus Erfurt durchaus aufzuweisen hat. Siege gegen Hamburg, Halle, Essen und die Hannover Scorpions sowie der daraus resultierende 8. Tabellenplatz zeugen von eben dieser Klasse der Thüringer. Und hier hat sich bislang einer in den Vordergrund gespielt, der bereits in den letzten Spielzeiten sein großes Talent hat aufblitzen lassen. Doch diese Saison scheint der Knoten bei dem 23-jährigen Reto Schüpping so richtig geplatzt zu sein. 10 Tore und 8 Torvorlagen in 10 Spielen sprechen da eine recht deutliche Sprache. Und dann ist da mit Michal Vazan (6 Tore und 10 Torvorlagen) noch einer, der die Harzer Falken schon in den letzten Jahren gerne geärgert und ihnen den letzten Punch gegeben hat.

Harzer Falken wollen Lauf bestätigen

Doch die Harzer Falken 2018/2019 sind andere als noch in den letzten Spielzeiten. Und so will man gar nicht darüber nachdenken, wie die Partien vor allem in Erfurt in den letzten Jahren gelaufen sind, sondern selber ein neues Kapitel aufschlagen. Dabei hat vor allem das letzte Spiel gegen Leipzig gezeigt, dass man sich in der ohnehin soliden Defensive nochmal weiterentwickelt hat und man auch gegen ein laufstarkes Team wie Leipzig oder eben auch die Hannover Indians, sicher stehen kann. Dazu hat sich nun am letzten Sonntag der Torsegen und natürlich auch ein wenig das Glück eingestellt, welches gegen die beiden kommenden Gegner unbedingt benötigt wird. Denn mit eben diesen beiden Komponenten wäre auch am Pferdeturm vielleicht etwas mehr drin gewesen. Ein Konjunktiv, das die Harzer Falken nur zu gerne eliminieren wollen. (Hei)