• Harzer Falken planen für die Regionalliga Nord

    17.04.2019

    Zeitliche Rahmenbedingungen haben neben anderen Faktoren dazu geführt, dass die Harzer Falken eine Entscheidung treffen mussten:

  • Harzer Falken stellen Insolvenzantrag – Fortbestand von Verein und Spielbetrieb sind angestrebt

    25.03.2019

    Der geschäftsführende Vorstand des EC Harzer Falken e.V. Herr Bernd Wohlmann hat beim zuständigen Amtsgericht Insolvenz angemeldet. Dies war notwendig geworden, da der Verein den aktuellen Zahlungsforderungen nicht nachkommen kann. Das Ziel ist es den Verein zu sanieren und den Fortbestand zu gewährleisten. Die Teilnahme der ersten Mannschaft an der Saison 2019/2020 wird angestrebt, die dahingehenden Planungen laufen parallel zum Verfahren. Der gesamte Vorgang ist in den Händen des zuständigen S

  • Niederlage gegen die Rostock Piranhas

    18.02.2019

    Nichts zu holen gab es für die Falken am gestrigen Sonntag gegen die Rostock Piranhas. Das Spiel war geprägt von einer kompakten Defensive auf beiden Seiten und zwei stark haltenden Torhütern.

  • Harzer Falken überraschen in Duisburg und verzweifeln an Patrick Cerveny

    11.02.2019

    "Patrick...wer?" wird sich jetzt manch einer fragen. Patrick Cerveny. Torhüter der Moskitos Essen, der am gestrigen Sonntag das Spiel nahezu im Alleingang für die Gäste entschieden hat. Aber der Reihe nach.

  • Unnötige Nullnummer für die Harzer Falken

    04.02.2019

    War es vor dem letzten Wochenende nicht so sehr überraschend, dass man gegen den Herner EV nicht zwingend Punkte holen würde, wiegt die Niederlage bei den Preussen in Berlin nicht nur aufgrund des Ergebnisses, sondern vor allem aufgrund der Darbietung der Falken schwer. So fuhr die Mannschaft aus Herne mit einem unnötig hohen 2:7 (1:0; 1:2; 0:5)-Sieg zurück nach Hause und in Berlin kassierte man gegen den Tabellenletzten eine 3:1 (0:0; 2:1; 1:0)-Niederlage.

  • Tilburg und Scorpions am Ende souverän gegen die Harzer Falken

    28.01.2019

    Nach dem letzten Wochenende sollte es auch ein Stück weit Wiedergutmachung werden, da die Fans ihren Unmut recht deutlich kundtaten. Doch letztendlich waren die Aufgaben zu Hause gegen den Tabellenersten aus Tilburg und beim Tabellenzweiten aus der Wedemark natürlich deutlich zu hart, um etwas Zählbares zu erlangen.

05.11.2018

Harzer Falken gehen mit zwei Niederlagen in die Deutschlandcup-Pause

Die Chance, sich näher an die Tabellenmitte heranzuspielen und noch vor der Deutschlandcup-Pause ein beruhigendes Polster zum letzten Tabellenplatz zu schaffen, ist mit den zwei Niederlagen am vergangenen Wochenende vertan worden. War die Niederlage gegen den Herner EV, zwar nicht in der Höhe mit 3:9 (0:4; 1:2; 2:3) aber grundsätzlich und angesichts der Tabellenkonstellation zu erwarten, wog das Auswärtsspiel in Berlin, das die Harzer Falken gegen Tabellenschlusslicht Preussen Berlin mit 5:2 (0:1; 2:0; 3:1) verloren, schwer.


Sorgenvolle Miene: Artjom Kostyrev fehlte seinem Team verletzungsbedingt auf und neben dem Eis

Pause als Neuanfang? Nach zunächst ordentlichen Leistungen fehlte es Zach Josepher zuletzt an Tempo und Durchsetzungsvermögen

Pause für den Kopf: Auch an Fabian Hönkhaus gingen die Gegentore zuletzt nicht ganz spurlos vorbei, auch wenn er noch immer zu den Stützen des Teams zählt

Wieder einmal Aktivposten: Richard Zerbst läuft und kämpft viel und reift immer mehr zum Leistungsträger heran

Genau wie Louis Trattner, der erneut überzeugte und gegen Herne einen Alleingang mit einem blitzsauberen Tor abschloss

Verletzungssorgen und schwächelnde Kontingentspieler

Nun ist es fast müßig die beiden Spiele im Einzelnen auseinanderzunehmen. Denn immer wieder sind es die gleichen Faktoren, mit denen es sich die Falken selber schwer machen. In Berlin gibt man ein Spiel, das man bis zum ersten Gegentor gut im Griff hatte, aus der Hand. Und gegen Herne reichen 3,5 Minuten des kollektiven Tiefschlafes, verbunden auch mit ein wenig Schussglück von Herne, die dem Gegner ausreichen, um uneinholbar auf 0:4 davon zu ziehen. Natürlich haben beide Gegner einiges an individueller Klasse im Team aufzuweisen. Wahrscheinlich auch in einer Dichte, die den Harzer Falken in den beiden Spielen einfach fehlte, zumal Artjom Kostyrev mit Rückenproblemen und Max Bauer mit einer Knieverletzung ausfielen und die zweite Kontingentsstelle im Spiel gegen Berlin mit Geordie Wudrick ein Totalausfall darstellte und dieser im Spiel gegen Herne aus disziplinarischen Gründen gar nicht mehr berücksichtigt wurde. Während in anderen Teams ein schwächelnder Importspieler aufgrund der Klasse der deutschen Mitspieler nicht zwingend ins Gewicht fällt, wird es für die Harzer Falken schwer, zumal auch der zweite Kontingentspieler Zach Josepher bislang nicht die Konstanz und Klasse an den Tag legt, die man bei seiner Vita vermuten sollte.

Herne spielt Vorsprung souverän zu Ende

Und so spielten sich die Berliner vor gerade einmal 140 Zuschauern im Berliner „P09“ in einen Flow, dem die Harzer kaum noch etwas mehr als wieder einmal zu viele Strafzeiten entgegenzusetzen hatten. Noch dazu hatte der Berliner Jakub Rumpel einen Glanztag erwischt und schoss die Harzer mit drei Toren und einer Torvorlage quasi im Alleingang ab. Etwas anders verhielt es sich da im Heimspiel gegen den Herner EV. Vor der Saison-Minuskulisse von 505 Zuschauern, von der man bei den Preussen bei einem Schnitt von bislang 108 Zuschauern pro Spiel nur träumt, fand Trainer Arno Lörsch in der ersten Drittelpause die richtigen Worte. „Ich habe den Jungs gesagt, dass sie sich nicht wundern sollen, wenn es auf den Rängen so ruhig ist und dass sie noch die letzten Zuschauer aus dem Stadion spielen, wenn sie nicht die Kurve bekommen.“ Und im Großen und Ganzen fanden die Falken auch nochmal zurück ins Spiel, was Lörsch in der anschließenden Pressekonferenz dazu bewegte, sich ausdrücklich bei den Fans zu bedanken, die das Aufbäumen ihrer Jungs mit lautstarker Unterstützung honorierten. So konnten die letzten beiden Drittel etwas enger gestaltet werden und wenn man das Spiel außerhalb der entscheidenden 3,5 Minuten im 1. Drittel betrachtet, muss man resümieren, dass die Harzer Falken auch einige schöne Konter gefahren sind und sich diverse Torchancen erarbeitet hatten. Doch da man versäumte einfach mal drauf zu halten und sich stattdessen teilweise in Schönspielerei verlor, sollte es bei Chancen und dem deutlichen Sieg der Gäste bleiben, wenngleich dieser vielleicht dann doch etwas zu deutlich ausgefallen war.

Spielfreies Wochenende bietet Gelegenheit für Veränderungen

Aber ein 3:9 bleibt ein 3:9 und im Endeffekt ist es unerheblich, ob ein Ergebnis den Spielverlauf wiedergibt, oder nicht. So bleiben es nur 2 Punkte Vorsprung auf den letzten Platz und die elftplatzierten Black Dragons aus Erfurt weisen einen Vorsprung von 9 Punkten auf. Anlass genug, die Pause zu nutzen, um zu analysieren, aber auch um den Kopf frei zu bekommen. Denn das Potenzial in dem Harzer Team steckt, haben sie in einigen Spielen durchaus bewiesen. Spielen, in denen man auch mal unerwartete Punkte holte oder an möglichen Punkten nur knapp vorbeirutschte. Wohl auch der Tatsache geschuldet, dass die Kontingentstelle im Sturm bislang entweder nicht den Unterschied ausmachte und Spiele entschied, wie man es im Harz von dieser Position erwarten muss, oder eben gänzlich vollkommen im Team unterging. Und so ist die anstehende Pause auch Gelegenheit, diese Position und das gewünschte Profil mit Leben zu füllen. Ein Unterfangen, das in den nächsten Tagen zum Abschluss gebracht sein sollte, wenn der unterschriebene Vertrag in der Harzer Geschäftsstelle eintrudelt. (Hei)