• Fragen und Antworten - Vergangenheit und Zukunft

    14.06.2019

    Mit der Spendenaktion www.aktion-bergretter.de soll der EC Harzer Falken e.V. erhalten werden. Natürlich stellt man sich dazu unzählige Fragen: Wie konnte es dazu kommen? Wie kann man es besser machen? ...

  • Harzer Falken planen für die Regionalliga Nord

    17.04.2019

    Zeitliche Rahmenbedingungen haben neben anderen Faktoren dazu geführt, dass die Harzer Falken eine Entscheidung treffen mussten:

  • Harzer Falken stellen Insolvenzantrag – Fortbestand von Verein und Spielbetrieb sind angestrebt

    25.03.2019

    Der geschäftsführende Vorstand des EC Harzer Falken e.V. Herr Bernd Wohlmann hat beim zuständigen Amtsgericht Insolvenz angemeldet. Dies war notwendig geworden, da der Verein den aktuellen Zahlungsforderungen nicht nachkommen kann. Das Ziel ist es den Verein zu sanieren und den Fortbestand zu gewährleisten. Die Teilnahme der ersten Mannschaft an der Saison 2019/2020 wird angestrebt, die dahingehenden Planungen laufen parallel zum Verfahren. Der gesamte Vorgang ist in den Händen des zuständigen S

  • Niederlage gegen die Rostock Piranhas

    18.02.2019

    Nichts zu holen gab es für die Falken am gestrigen Sonntag gegen die Rostock Piranhas. Das Spiel war geprägt von einer kompakten Defensive auf beiden Seiten und zwei stark haltenden Torhütern.

  • Harzer Falken überraschen in Duisburg und verzweifeln an Patrick Cerveny

    11.02.2019

    "Patrick...wer?" wird sich jetzt manch einer fragen. Patrick Cerveny. Torhüter der Moskitos Essen, der am gestrigen Sonntag das Spiel nahezu im Alleingang für die Gäste entschieden hat. Aber der Reihe nach.

  • Unnötige Nullnummer für die Harzer Falken

    04.02.2019

    War es vor dem letzten Wochenende nicht so sehr überraschend, dass man gegen den Herner EV nicht zwingend Punkte holen würde, wiegt die Niederlage bei den Preussen in Berlin nicht nur aufgrund des Ergebnisses, sondern vor allem aufgrund der Darbietung der Falken schwer. So fuhr die Mannschaft aus Herne mit einem unnötig hohen 2:7 (1:0; 1:2; 0:5)-Sieg zurück nach Hause und in Berlin kassierte man gegen den Tabellenletzten eine 3:1 (0:0; 2:1; 1:0)-Niederlage.

28.01.2019

Tilburg und Scorpions am Ende souverän gegen die Harzer Falken

Nach dem letzten Wochenende sollte es auch ein Stück weit Wiedergutmachung werden, da die Fans ihren Unmut recht deutlich kundtaten. Doch letztendlich waren die Aufgaben zu Hause gegen den Tabellenersten aus Tilburg und beim Tabellenzweiten aus der Wedemark natürlich deutlich zu hart, um etwas Zählbares zu erlangen.


Den Blick gen Pferdeturm: Louis Trattner will an den Playoffs teilnehmen und wechselt zu den Hannover Indians

Nach wochenlanger Verletzungspause konnte sich Nico Ehmann gleich als Torschütze feiern lassen und machte seine Sache insgesamt ordentlich

Aber darum ging es ja auch gar nicht. Denn auch wenn beide Spiele mit 2:10 (1:1; 1:5; 0:4) gegen Tilburg und 8:1 (2:0; 4:1; 2:0) bei den Hannover Scorpions mehr als deutlich ausfielen, waren zumindest phasenweise wieder die Tugenden erkennbar, die man eine Woche zuvor gegen Leipzig so sehr vermisst hatte. Vor allem in den ersten Dritteln machte man es beiden Gegner schwer und lediglich die Chancenauswertung sorgte dafür, dass es dann doch Ergebnisse wurden, die dem Tabellenstand entsprachen. Denn sowohl die Tilburg Trappers, als auch die Scorpions haben in der Offensive eine brutale Qualität, gegen die man nur schwer gegenarbeiten und Tore verhindern kann. Und bei drei Shorthandern der Tilburger und einem der Scorpions, dem kein Powerplaytor gegenübersteht, muss man einräumen, dass auch die numerische Überlegenheit der Falken nicht zwingend einen Vorteil darstellt. So keimte zwar immer wieder Hoffnung auf. Doch insgesamt waren die beiden Spiele eine Art Spiegelbild. Denn nach dem 2:3-Anschlusstreffer gegen Tilburg durch Bobby Sokol und dem 3:1-Anschlusstreffer gegen die Scorpions durch Artjom Kostyrev, benötigten beide Gegner jeweils nur knapp vier Minuten für drei Tore und klare Verhältnisse.

Nick Paurat mit gutem Debüt im Harzer Tor

Aber das, was die Falken bis auf die Phasen, in denen sie die Gegner davonziehen ließen, zeigten, war zumindest von dem Kampf und Einsatz geprägt, den man erwarten darf. Und zudem gab es auf der Harzer Seite auch einen echten Gewinner. Denn im Schlussdrittel gegen Tilburg durfte Nick Paurat in den Harzer Kasten und machte seine Sache mehr als ordentlich. Was ihm nicht nur ein Sonderlob seines Trainers einbrachte, sondern auch dazu führte, dass er gegen die Hannover Scorpions durchspielte. Ein Umstand, der seine Vorderleute durchaus auch in die Pflicht nahm, ihn zu schützen und in der Defensive konzentriert zu arbeiten. Was gut gelang und Paurat auch in der Wedemark ein gutes Zeugnis einbrachte. „Nick hat die ganze Zeit sehr gut trainiert und wir haben gemeinsam entschlossen, dass es nun Zeit ist, ihm auch die nötigen Spielminuten zu geben. Das hat er sehr gut gemacht und auch die Mannschaft hat gut darauf reagiert.“ so Trainer Arno Lörsch im Anschluss. Und ein Stück weit kann man auch Nico Ehmann zu den Gewinnern zählen. Nach seiner langen Verletzungspause gelang ihm nicht nur der Führungstreffer gegen Tilburg, sondern auch insgesamt bot er eine solide Leistung, bemessen an der zuletzt fehlenden Spielpraxis.

Louis Trattner zieht es in die Playoffs

Diese wird sich ein anderer Falke nunmehr an einem anderen Ort holen. Denn naturgemäß bleiben auch die Harzer Falken nicht davon verschont, dass sich die Playoff-Teilnehmer vor Ablauf der Wechselfrist nochmal im Tabellenkeller bedienen. Und so wird Louis Trattner ab sofort das Trikot der Hannover Indians überstreifen. Ein Wechsel, der den Falken natürlich sehr wehtut, ist doch Trattner mit 12 Treffern zweitbester Torschütze der Harzer und auch in puncto Kampf und Einsatzbereitschaft mit einer vorbildlichen Einstellung gesegnet. Doch ein Stück weit ist man im Harz abseits der Emotionen dann auch stolz auf die Entwicklung, die der junge Stürmer bei den Falken genommen hat. „Louis hat den Harzer Falken viel zu verdanken. Ohne das Vertrauen, dass Arno Lörsch in ihn gesetzt hat, wäre er in der Entwicklung wahrscheinlich noch nicht ganz so weit, wie er es jetzt ist. Auch, um den nächsten Schritt zu machen.“ ist Vater Jürgen Trattner, der selber auf eine sehr erfolgreiche Eishockeykarriere zurückblicken kann, voll des Lobes bezüglich der Ausbildung seines Sohnes. So bleibt der Stolz und nichts weiter, als Louis Trattner alles Gute für seinen weiteren persönlichen und sportlichen Werdegang zu wünschen. (Hei)